«Die Stärken der Altstädte gemeinsam weiterentwickeln, vom Wissen und den Erfahrungen aller profitieren, die Entwicklung gemeinsam angehen, das wird zu guten und nachhaltigen Resultaten führen.» 

Mit dem Ziel, die gemeinsame Förderung und Stärkung der Altstädte im Kanton Aargau an die Hand zu nehmen, wurde im Juni 2015 in Lenzburg der Verein Aargauer Altstädte gegründet. Mitglieder des Vereins sind alle zwölf Aargauer Altstädte und der ehemalige Marktflecken Bad Zurzach.
Magazin

10 Jahre IG Aargauer Altstädte

Die Interessengemeinschaft Aargauer Altstädte besteht seit zehn Jahren. Aus diesem Anlass wurde in Zusammenarbeit mit den Städten ein Magazin erstellt.

PDF 10 Jahre IG Aargauer Altstädte

11. Generalversammlung IG Aargauer Altstädte

Aktuell

Die Stimme der IG Aargauer Altstädte wird gehört

An der 11. Generalversammlung der Interessengemeinschaft Aargauer Altstädte wurden erneut Projekte vorgestellt, die der Stärkung der Innenstädte dienen. Inzwischen ist die Stimme der einzigartigen Organisation wichtig und die Wahrnehmung zunehmend.

Präsident und alt Regierungsrat Peter C. Beyeler durfte die Vertretungen aller in der Interessengemeinschaft Aargauer Altstädte vereinigten Städte in Baden begrüssen. Dazu gehörten auch einige neugewählte Stadträte. Vor zwei Jahren wurden die anzustrebenden Aufgaben bis ins Jahr 2029 definiert und in diesem Sinne 2025 sieben Schwerpunkte umgesetzt oder bearbeitet. Inzwischen haben sich Workshops zum Erfahrungsaustausch oder als Ideenplattformen etabliert. Bedeutungsvolle Referate, aber auch moderierte Arbeitstische, gehören zum Programm. Ergebnisse werden geprüft und als mögliche Projekte aufgenommen. So finden Inputs und Anliegen der Städte Beachtung. Im vergangenen Jahr konnte die Sammlung der publizierten Fachberichte mit dem Thema «Frequenzmessungen in der Innenstadt» ergänzt werden. Auch hier bieten zwei Pilotprojekte in Rheinfelden und Zofingen umgesetzte Beispiele. Ganz im Sinne des Zwecks der Gemeinschaft: «Einmal für 12 ist besser als zwölfmal für einen». Aktuell werden die Themen «Checkliste für Events in der Altstadt» und «Potenzial der Liegenschaften in der Innenstadt» mit der Unterstützung von externen Fachleuten bearbeitet. Im Herbst 2026 werden erstmals Stadtführerinnen und Stadtführer in Kooperation der IGAA mit Aargau Tourismus und Museum Aargau aus- und weitergebildet. Kernthema werden die Habsburger im Aargau sein. Der Regierungsrat will, dass die Stammlande der Habsburger stärker bekannt gemacht werden. Vorgesehen ist der Zusammenschluss der Orte im Kanton Aargau mit einem starken Bezug zur Herkunft der Habsburger in einem Verein. So werden auch die Städte Baden, Brugg, Bremgarten, Laufenburg und Rheinfelden eingebunden sein. Die Versorgung der City-Guides mit entsprechendem Wissen ist die Absicht. 

Konstanz im Vorstand
Bei der Gründung der IG Aargauer Altstädte im Jahre 2015 wurden Peter C. Beyeler (Baden), Brigitte Albisser (Zofingen), Oliver Bachmann (Aarau), Marcel Suter (Oberentfelden) und Kurt Schneider, damaliger Leiter der Stadtentwicklung Aarau und heutiger Stadtbaumeister in Olten, in den Vorstand gewählt. 2023 wurde das Gremium mit dem ehemaligen Zofinger Stadtpräsidenten und Grossrat Hans-Rudolf Hottiger ergänzt und gestärkt. Nach 11 Jahren ist Kurt Schneider zurückgetreten. Er konnte durch Kuno Schumacher, Architekt und bis 2025 Vizeammann des Städtchens Klingnau, ersetzt werden. Präsident und Vorstand wurden wiedergewählt, womit in der Führung der Organisation für Konstanz gesorgt ist.  

Nach elfjähriger Mitarbeit im Vorstand der IG Aargauer Altstädte wurde Kurt Schneider (links) von Peter C. Beyeler verabschiedet. Er wird durch Kuno Schumacher (rechts) ersetzt.